Unsere BM-Lernende bringt frische Ideen ein.

Die BM kurz erklärt

Ein Ausbildungsweg für besonders Ambitionierte
Die Berufsmaturität verbindet die berufliche EFZ-Grundbildung mit einer erweiterten Allgemeinbildung und fachlichen Vertiefung. Mit der BM erreichen die Lernenden zwei Abschlüsse: das eidgenössische Fähigkeitszeugnis EFZ und das Berufsmaturitätszeugnis. Die Absolventinnen und Absolventen können nach der BM entweder direkt in den Arbeitsmarkt einsteigen oder prüfungsfrei ein Studium an einer Fachhochschule beginnen. Mit einer Ergänzungsprüfung – der sogenannten Passerelle – ist sogar ein Studium an einer Universität oder an der ETH möglich. Auch für eine weiterführende höhere Berufsbildung ist die BM eine hervorragende Grundlage.

 

Die Fachkräfte von morgen
Für Betriebe bietet die BM eine gute Gelegenheit, Fachkräfte von der beruflichen Grundbildung an über mehrere Stufen selbst auszubilden, zu begleiten und langfristig an ihr Unternehmen zu binden. Die Fachkräfte bilden den Grundstock für Kaderpositionen in allen Bereichen der Wirtschaft, da sie ihren Beruf von Grund auf gelernt haben und den Transfer von der Theorie zur Praxis beherrschen.

 

Fünf BM-Ausrichtungen
Es gibt fünf fachliche Ausrichtungen der Berufsmaturität. In den meisten Fällen gibt der gewählte Lehrberuf die Ausrichtung vor. Bei einigen gewerblichen und handwerklichen Berufen besteht eine gewisse Wahlmöglichkeit zwischen der technischen und der wirtschaftlichen Ausrichtung.

  • Gestaltung und Kunst
  • Gesundheit und Soziales
  • Natur, Landschaft und Lebensmittel
  • Technik, Architektur, Life Sciences
  • Wirtschaft und Dienstleistungen

Mehr zu den Ausrichtungen

Der Berufsmaturitätsunterricht
Während der Lehre besuchen die Lernenden zusätzlich den BM-Unterricht. Sie sind pro Woche einen Tag mehr in der Schule als die Lernenden ohne BM. Das gleichen sie aber durch ihre Leistungsstärke nahezu aus. Ihre Arbeitsleistung im Betrieb ist erfahrungsgemäss nur um etwa 10 Prozent geringer.

Der BM-Unterricht vertieft das Allgemeinwissen, vermittelt Fachwissen und bereitet auf das Bachelorstudium an einer Fachhochschule vor. Er findet in der jeweiligen Stammschule der Ausbildung statt. Für Sie als Ausbildungsbetrieb entstehen keine Kosten. Sie müssen Ihre Lernenden lediglich anmelden.

Mehr zum Unterricht

 

Zulassungsbestimmungen
Die Jugendlichen müssen am Ende der obligatorischen Schulzeit die Übertrittsbedingungen ihres Wohnkantons für die Berufsmaturität erfüllen. Das heisst, sie brauchen in einem der beiden Zeugnisse des letzten Sekundarschuljahrs einen bestimmten Notendurchschnitt und eine bestimmte Punktesumme.

Mehr zu den Übertrittsbedingungen

 

BM im Lehrvertrag
Die Berufsmaturität wird im Lehrvertrag festgehalten. Beantworten Sie dazu die Rubrik «Die lernende Person besucht den Berufsmaturitätsunterricht, falls sie die Aufnahmebedingungen erfüllt» mit Ja.

 

Kennzeichnung im LenaBB
Lehrbetriebe, welche die Berufsmaturität anbieten, werden im Lehrstellennachweis LenaBB speziell gekennzeichnet. So können sie von den Jugendlichen schnell gefunden werden.

Lehrstellennachweis LenaBB

 

Weiterführende Informationen
Staatsekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI)
Portal der Berufsberatung
Übersicht über alle Fachhochschulen der Schweiz
Online-Berufsverzeichnis aller vom SBFI geregelten Berufe der beruflichen Grundbildung

Es gibt auch die Möglichkeit, die Berufsmaturität nach dem Abschluss einer EFZ-Lehre zu erreichen: Die BM 2 kann als Vollzeit- oder Teilzeitbildungsgang absolviert werden. Machen Sie erfolgreiche Lernende darauf aufmerksam!